Kinopreis des Kinematheksverbundes 2010
Cinema Quadrat mit Kinopreis des Kinematheksverbunds ausgezeichnet
Mannheim/Berlin. Am Freitag durften sich die Macher des Cinema Quadrat, allen voran die Geschäftsführerin von Mannheims kommunalem Kino, Verena Schlossarek, freuen. In den Räumen der deutschen Kinemathek Berlin wurde den Mannheimer Kinomachern der Kinopreis des Kinematheksverbunds verliehen.
„Wir sind stolz, dass unser tagtägliches Engagement auch unter Fachleuten geschätzt wird“, so Schlossarek. „Zumal unsere Konkurrenz ziemlich stark war: Wer in der Kategorie II antritt, muss sich an deutschen Städten mit einer Einwohnerzahl von 200.001 bis 500.000 messen lassen“, erklärt Schlossarek. „In dieser Gruppe befinden sich vergleichsweise gut etablierte kommunale Kinos, wie zum Beispiel in Freiburg. Diese Stadt ist durch ihre alte Universität und eine entsprechende Bevölkerungsstruktur geprägt, die verglichen mit Mannheim sehr gute Ausgangschancen liefert. Außerdem zieht hier allein die Location im historischen Wiehrebahnhof, eine Art Kulturzentrum.“
Zum elften Mal hat der Kinematheksverbund im Juni 2010 den Kinopreis an Kommunale Kinos der Republik vergeben. Mit dem Kinopreis werden jährlich Kommunale Kinos für herausragende Programme ausgezeichnet und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland gewürdigt. Das Cinema Quadrat wurde für sein herausragendes Jahresprogramm 2009 mit dem 3. Platz in seiner Gruppe ausgezeichnet.
In der Begründung der Jury hieß es: „Trotz schwieriger Ausgangsbedingungen engagiert sich das Team des Cinema Quadrat um ein anspruchsvolles, entdeckungsfreudiges Kinoprogramm. Mit Hilfe zahlreicher Kooperationspartner gelang es, Film und Filmgeschichte als Quelle sowohl der Unterhaltung als auch der Bildung an die Zuschauer zu bringen. Vorträge, Seminare, Symposien, eine Publikation zu David Lynch, das Mannheimer Filmsymposium zum Thema digitale Welten sowie eine DVD mit Kurzfilmen der Region sprechen für Lebendigkeit und geistige Beweglichkeit der Kinomacher. Bliebe zu wünschen, dass dieses Engagement vom Publikum noch mehr Aufmerksamkeit erfährt als bisher. Mit unserem Preis wollen wir dazu anregen.“
r (06/2010)
| | 
|
| |